Lasst uns froh und munter sein! Arbeits-Motivation für die Vorweihnachtszeit.

Von Helena Pumberger, 18.11.2021

Der erste Dezember markiert nicht nur den Beginn der Adventzeit, sondern für viele auch den Start eines sich kontinuierlich steigernden Motivationstiefs. Im letzten Monat des Jahres, wenn der Weihnachtsurlaub schon zum Greifen nah ist, fehlt oft der nötige Schwung, um sich zur Büroarbeit aufzuraffen. Laut einer Studie von Peakon (durchgeführt in Deutschland, UK und den USA) befindet sich ab dem 19. Dezember bereits jeder zweite Angestellte gedanklich im Weihnachtsurlaub. Das Jahresende und der damit einhergehende letzte Monat bedeuten für viele schon vorzeitiges Bilanzziehen, Ausruhen und Loslassen. Dieses gedankliche Abschalten verhindert Produktivität und lässt Arbeitnehmer regelrecht auf der Stelle treten. Peakon führt in seiner Studie außerdem an, dass die Motivation bei jüngeren Büroangestellten deutlich schneller nachlässt. Die sogenannte Generation Z ist im Advent besonders schwer zu motivieren und achtet hier penibel auf eine ausgewogene Work-Life-Balance.

Wie also diesem Dezember-Tief entgegenwirken? „Ausklingen lassen“ ist ein gutes Stichwort. Teamevents, Meetings, Gespräche in denen Bilanz gezogen wird und der ein oder andere gemeinsame Besuch am Punschstand können für einen ruhigen und stressfreien Jahresausklang sorgen. Verabschiedet sich die Motivation gänzlich, kann der Weihnachtsurlaub schon ein paar Tage früher eingeläutet werden. So bleibt noch genügend Zeit für diverse Vorbereitungen und die Arbeitszeit im Büro wird nicht nutzlos abgesessen.

 

Stiller Advent im Home-Office?

Die Vorweihnachtszeit im Home-Office zu verbringen kann die Motivation noch zusätzlich schmälern. Fehlt der Kontakt zu den Kollegen (wie in Corona Zeiten oft der Fall) sieht es gerade in der dunklen Jahreszeit motivationstechnisch genauso düster aus wie draußen. Sich etwas festliche Stimmung ins Heimbüro zu holen, schafft Abhilfe. Umsetzen lässt sich das durch stimmungsvolle Dekoration, Weihnachtsgebäck für die Pausen oder einer hybriden Weihnachtsfeier mit den Kollegen. Auch im Home-Office lohnt es sich, keine allzu großen Projekte mehr zu starten. Die Fertigstellung offener Aufgaben oder eine Planung für das kommende Jahr sind weniger fordernd und können die Motivation beflügeln. To-Do-Listen für jeden Tag oder jede Woche wirken motivierend und ermöglichen eine geplante Abarbeitung der letzten wichtigen Punkte.

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