„Corporate Campus“: Die lernende Organisation.

Von Franz Gurtner, 08.05.2019

Der Campus bringt Uni-Flair ins Unternehmen.

Was tun mit den unterbelichteten Mittel- und Randzonen oder Treppenhäusern in Büros? Bisher werden diese Bereiche noch kaum beachtet. In der Praxis haben Arbeitgeber zudem häufig noch Angst vor zu viel Gemütlichkeit und zu wenig Effizienz.

Der Corporate Campus wird zu einem zentralen Bestandteil zukünftiger Büros, denn hier kann sich Neues Arbeiten so richtig entfalten.

Studien belegen jedoch das Gegenteil: Attraktiv gestaltete „ zufällige“ Begegnungszonen sind eine Win-win-Situation für alle. Gestalterisch entstehen hier Assoziationen zu einem Universitäts-Campus: Orte, die Lernen, Arbeit, Privatsphäre und Öffentlichkeit in sich vereinen. Erlaubt ist, was gefällt – egal wie unkonventionell die Bereiche gestaltet sind. Eines sollten diese Zonen aber schon: zur Unternehmenskultur passen, sonst wirken sie aufgesetzt und werden auch nicht genutzt.

Während in der Zukunft Routineaufgaben mehr und mehr automatisiert werden, kommt den kreativen Prozessen eine viel stärkere Bedeutung zu – und damit auch unkonventionelleren Begegnungsorten abseits des klassischen Schreibtisches. Generation X, Y und Z – der Trend in der Arbeitswelt geht zum generationsübergreifenden Miteinander. Doch jede Gruppe hat ihre eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen vom idealen Arbeitsplatz. Maßgeschneiderte Arbeitsmodelle bilden daher eine zentrale Herausforderung im „War for Talents“. Der Corporate Campus wird zu einem zentralen Bestandteil zukünftiger Büros, denn hier kann sich Neues Arbeiten so richtig entfalten.

 

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Visualisierungen: Studio Perspektiv, Prague: www.perspektiv.cz

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